News

Aufbau fürs Oktoberfest 2026 gestartet

News

Der Countdown läuft: Seit heute, 29. Juni, wird auf der Theresienwiese wieder gebaut, geschraubt und rangiert. In zwölf Wochen entsteht hier das 191. Münchner Oktoberfest  und Wiesn.TV begleitet den Aufbau wie gewohnt mit Livecams direkt vom Festgelände.

Noch ist von Maßkrügen, Blasmusik und vollen Biergärten wenig zu sehen. Stattdessen bestimmen Bauzäune, Lkw, Gabelstapler und erste Stahlkonstruktionen das Bild auf der Theresienwiese. Doch genau jetzt beginnt einer der spannendsten Momente im Wiesn Jahr: Aus der großen freien Fläche mitten in München wächst Schritt für Schritt das berühmteste Fest der Welt.

Der offizielle Aufbau für das Oktoberfest 2026 startete am Montag, 29. Juni. Bis zum Anstich am 19. September bleiben den Teams rund zwölf Wochen Zeit, um Festzelte, Küchen, Bierleitungen, Fahrgeschäfte, Buden, Wege, Technik und Sicherheitsinfrastruktur aufzubauen. Am Ende steht ein komplettes Volksfest.

Zuerst kommen die großen Festzelte

Los geht es traditionell mit den großen gastronomischen Betrieben. Entlang der Wirtsbudenstraße entstehen zuerst die Brauereifesthallen und weitere Großbetriebe. Auch Hühnerbratereien, Kaffeezelte und Wurstimbisshallen gehören zu den frühen Aufbauphasen.

Anfang August folgt dann die Oide Wiesn mit ihren Festzelten und Betrieben. Ab Ende August wird es auch für die Fans der Fahrgeschäfte besonders spannend: Dann rücken die großen Hochfahrgeschäfte, Riesenräder und Wasserbahnen an. Anfang September folgen Autoscooter, Geisterbahnen, Rundfahrgeschäfte, Kettenflieger und weitere Schaustellerbetriebe. Kurz vor dem Start stehen dann noch technische Prüfungen, Brandschutzabnahmen und die finalen Handgriffe an.

Eine Stadt auf Zeit

Was während der Wiesn selbstverständlich wirkt, ist in Wahrheit eine logistische Meisterleistung. Für die großen Festzelte werden unzählige Bauteile, Böden, Kabel, Leitungen, Küchenelemente und Dekorationen angeliefert. Unter dem Kies der Theresienwiese werden Anschlüsse für Wasser, Strom und Gas vorbereitet, die nach dem Fest wieder verschwinden.

So entsteht auf Zeit eine eigene kleine Stadt: mit Großküchen, Biergärten, Sanitäranlagen, Musikpodien, Lagerflächen, Fahrgeschäften, Verkaufsständen und kilometerlanger Technik im Hintergrund. Während später Millionen Besucherinnen und Besucher feiern, arbeiten jetzt Zimmerer, Elektriker, Monteure, Spediteure, Schausteller, Wirte und viele weitere Gewerke daran, dass bis September alles steht.

Einschränkungen auf der Theresienwiese

Mit dem Start der Bauarbeiten wird die Theresienwiese zur Großbaustelle. Aus Sicherheitsgründen ist das Betreten der Baustellenbereiche nicht erlaubt. Für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende gibt es jedoch zunächst noch Querungsmöglichkeiten über das Gelände.

Bis Anfang August gelten erste Umleitungen, danach werden die Wege weiter eingeschränkt. Ab 26. August ist die Theresienwiese schließlich komplett gesperrt. Erst nach dem Abbau werden die Querungen wieder schrittweise freigegeben.

Wiesn.TV zeigt den Aufbau live

Wer nicht bis September warten möchte, kann das Entstehen der Wiesn schon jetzt verfolgen. Über die Wiesn.TV-Livecams gibt es regelmäßig Eindrücke direkt von der Theresienwiese unter anderem mit Blick auf Bavaria, Paulskirche, Paulaner Turm, Löwenbräuturm, Armbrustschützenzelt und Schaustellerstraße.

Gerade während des Aufbaus lohnt sich der Blick besonders: Heute ist noch freie Fläche, morgen steht vielleicht schon das nächste Gerüst, und wenige Wochen später ragen Türme, Zeltfronten und Fahrgeschäfte in den Münchner Himmel.

Die Wiesn 2026 nimmt Gestalt an und wir bleiben live dabei.

Ähnliches

Das könnte dich auch interessieren